Schon seit vielen Jahren nutzen Zoll, Polizei oder Rettungshundestaffeln die Hundenase bei der Arbeit mit ihren Vierbeinern. Aus dieser Arbeit heraus entstand eine moderne neue Sportart - der SpürHundSport -, auch kurz SHS genannt.
Der Geruchssinn unserer Hunde ermöglicht feinste Unterschiede von Gegenständen wahrzunehmen und aus der Umgebungsluft herauszufiltern. Beim SHS lernt der Hund durch die Konditionierung den spezifischen Materialgeruch seines Suchgegenstandes kennen (jeder Hund hat seinen eigenen Suchgegenstand). Diesen Gegenstand wird der Hund dann später aufspüren und durch passive Platzablage verweisen.
SHS ist eine Beschäftigungsvariante die drinnen wie draußen, auf dem Hundeplatz sowie auch im privaten häuslichen Bereich ausgeübt werden kann. Der Platzbedarf hält sich dabei ebenso wie der Anspruch an die Mobilität des Hundeführers in Grenzen.
Es ist eine ruhige, kleinschrittig aufgebaute, sehr intensive Arbeit des Hundes, gefördert durch positive Bestärkung. Geeignet sind Hunde aller Rassen, die gerne zusammen mit ihrem Hundeführer arbeiten.
Im SHS gibt es lt. Prüfungsordnung 3 Leistungsklassen mit je 3 Suchdisziplinen, die man als Dreikampf oder jede für sich als Einzeldisziplin absolvieren kann.
Folgende 3 Suchdisziplinen gibt es:
• Trümmersuche
• Flächensuche
• Behältersuche
Quelle: https://dvg-hundesport.de/home/sportarten/spuerhundsport.341.de.html